Zeigt her eure Füße … Sommerfrische für die Füsse

Foto: topaza

Eigentlich sollten wir unseren Füßen buchstäblich zu Füßen liegen, tragen sie uns doch tapfer durchs Leben. Allerdings schenken wir ihnen meist erst die verdiente Aufmerksamkeit, wenn sie Beschwerden verursachen. Gerade an heißen Sommertagen brauchen unsere Füße besonders viel Gutes und noch mehr Pflege. Und natürlich kann Frau dann Flip-Flops, Sandalen und Peeptoes viel selbstbewusster tragen. Auch die Herren in Sandalen oder barfuß am Strand sehen mit gepflegten Füßen noch besser aus. Ob im Beauty-Studio oder einfach zu Hause in Heimarbeit - eine wöchentliche Fußpflege ist gerade jetzt ein Muss.

Der Gang zur Pediküre hat gleich mehrere Vorteile: Man lehnt sich bequem zurück und lässt sich verwöhnen. Der Profi erkennt sofort, wo der Schuh drückt und behandelt Problemzonen wie Hühneraugen, Schrunden und zu viel Hornhaut schnell und wirksam. Kein Herumdoktern, kein falscher Schnitt, dafür anschließend Füße, die sich gesund anfühlen und gepflegt aussehen. Im Beauty-Salon schließt sich an die Behandlung meist noch eine Massage an – das ist wie ein Rendezvous mit einem Engel, denn die Füße sind übersät mit Nerven und Akupressurpunkten, sodass eine Fußbehandlung Entspannung für den gesamten Körper bringt.

Erfahrene Kosmetikerinnen erkennen auch sofort, wenn die Behandlung den kosmetischen Rahmen sprengt und empfehlen dann den Besuch bei einer medizinischen Fußpflege. Die Leistungen des Podologen werden in vielen Fällen von den Krankenkassen getragen, manchmal ist auch der Gang zum Hautarzt notwendig. Wer aber Füße hat, die „nur“ Pflege brauchen, kann sich auch zu Hause verwöhnen. Die Beautyeinheit für unten beginnt stets mit einem Fußbad mit verwöhnenden Zusätzen. Um der Hornhautbildung vorzubeugen, empfehlen sich regelmäßige Fußpeelings und spezielle Cremes, die das Wachstum mindern. Dann tritt der Bimsstein in Aktion. Das poröse Vulkangestein wurde bereits in der Antike zur Körperpflege genutzt. Was für Kleopatra gut war, das ist für uns heute noch immer bestens geeignet. Anschließend folgt das Nägelschneiden, bei dem Ecken und Kanten möglichst zu vermeiden sind.

Eine Nagelzange ist weitaus besser als eine Schere geeignet, da Fußnägel häufig splittern. Anschließend werden die Nägel gefeilt. Angesagt sind Glasnagelfeilen, deren mikrofeine Körnung erlaubt, schonend vorzugehen und die Nagelkanten praktisch versiegelt. Nur fallen lassen sollte man sie besser nicht! Dem folgt die Verwöhneinheit mit einer guten Feuchtigkeitspflege, die in den meisten Fällen Urea enthält. Der synthetisch hergestellte Harnstoff gibt der Haut von außen, was sie selbst gerade nicht leisten kann und hilft ihr, den Feuchtigkeitsspeicher wieder aufzufüllen. Für ein ansprechendes Sommer-Styling der Füße folgt dann für SIE das Lackieren. Mit den sanft gepflegten Füßen kann man sich dann ohne Scheu in Sandalen oder auch ganz ohne Schuhe der Sonne zeigen. Damit die Fußnägel aber auch im natürlichen Zustand kräftig und schön bleiben, sollte man vor dem Auftragen der Farbe einen farblosen härtenden Unterlack verwenden.

Dies ist besonders dann auch sinnvoll, wenn roter Farblack verwendet werden soll, da sich dieser häufig nicht rückstandslos von den Nägeln entfernen lässt und so Verfärbungen verursacht. Übrigens wollen auch die Füße fit gehalten werden. Dazu eignet sich gerade jetzt das Barfußlaufen, das die Fußmuskulatur stärkt und die gesamte Körperhaltung verbessert. Und wer keinen Urlaub hat: ein bisschen Fußgymnastik unterm Schreibtisch kann eine wirksame Alternative sein. Auch gegen geschwollene Sommerfüße helfen simple Mittel - einfach mal die Beine hochlegen oder Wechselduschen. Maniküre: Trumpfkarte der Verführung Wenn die Füße so sommerschön sind, benötigen auch die Hände ihre Verwöhneinheit, schließlich sind sie eine Trumpfkarte im Spiel der Verführung – für sie und ihn.

Entspannt kann man das im Beauty-Salon genießen, wo auch ganz verschiedene Schönheitsrituale der Maniküre zelebriert werden, so spezielle Aroma-Handbäder, hochwertige Öle mit wohltuenden Kräuter-Essenzen, die Hände und Nägel pflegen. Natürlich kann man auch zu Hause die Hände so richtig verwöhnen. Die Heimarbeitsmaniküre beginnt mit dem pflegenden Handbad. Anschließend werden die Nägel in Form gebracht. Der Trend folgt gegenwärtig der Natur, d. h., die Nägel gehen lediglich drei bis fünf Millimeter über die Fingerkuppe hinaus, laufen vorn mandelförmig zu und sind an den Ecken elegant abgerundet. Wer berufsmäßig auf die Länge verzichtet oder wen sie nervt, der feilt die Nägel einfach regelmäßig. Auch für die Hände gewinnen die Glasfeilen das Rennen, da sie schonend sind und den Nagel regelrecht versiegeln. Dann kann sie es richtig bunt treiben, denn Nagellacke – schön passend für Hände und Füße – sind ein Muss in dieser Saison. Angesagt sind Nuancen in tiefem Rot und Dunkelbraun, aber auch Grau- und Schlammtöne. Wer es weniger auffällig mag, der greift zu dezenten Nude-Tönen in Milchweiß, Rosé oder Beige oder poliert die Nägel einfach nur auf Hochglanz. Nagelneu.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: topaza
Foto: Robert Babiak jun

MAGAZIN Lübecker Bucht • Schwartauer Straße 106 • 23611 Sereetz
Telefon: 0451-39778815 • Telefax: 0451-39778811 • E-Mail: info(@)mlb-verlag.de