Tipps für Haus & Garten - Wohnen mit Farben

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken. Mit dem Herbst verblassen langsam die Erinnerungen an den Urlaub mit seinen sonnengebleichten Farben und Kräuterdüften. Ein gutes Heilmittel gegen die aufkommende Herbstdepression ist eine Neugestaltung der Räume mit mediterranem Flair. Mit einer Wisch-Optik etwa zieht ein Hauch des Südens in die eigenen vier Wände ein und macht die kalte Jahreszeit ein Stückchen angenehmer. Auch viel Buntes macht Laune, denn das schlichte Weiß vergangener Jahre ist längst out. Bei der Gestaltung von Wänden darf es heute farbenfroh, emotional und höchst individuell zugehen. Knalligbunte Tapeten, die in unifarbenen Blöcken mit einander kombiniert werden, erinnern an das "Color Blocking" der aktuellen Mode.
Dabei gibt es keine Tabus: Jede Farbe kann mit einer anderen kombiniert werden - je auffälliger, desto besser. Hier ein kleiner Ratgeber wie bestimmte Farben wirken - als Anregungen für die persönliche Wohnungsgestaltung. Die Farbe Gelb bringt Sonne ins Haus und ins Gemüt, verscheucht trübe Stimmungen, verleiht jedem Raum eine positive Atmosphäre und wirkt anregend sowie belebend - auch auf den Geist. Sie fördert die Konzentration und ist so perfekt für Diskussions- und Besprechungsräume. Orange erzeugt eine heitere, gelöste Atmosphäre, zeigt sich stimulierend, strahlt Wärme und Gemütlichkeit aus, macht Appetit und fördert die Geselligkeit – also die ideale Farbe für Küche oder Esszimmer. Rosa besänftigt, macht empfänglich für die Stimmungen anderer Menschen, baut Aggressionen ab und ist laut Experten eine hervorragende Farbe fürs Schlafzimmer. Interessant (oder eher skurril): Gästekabinen amerikanischer Basketball-Teams werden oft in Rosa gestrichen… Blau zeigt sich kühl und sauber und dient in kleinen, engen oder niedrigen Räumen zur optischen Vergrößerung. Die Farbe steht für Ruhe, Entspannung, Ausgeglichenheit, Treue und Harmonie und ist damit eine hervorragende Wahl für Schlafzimmer.
Als Deckenfarbe schenkt sie besonders schöne Träume. Grün setzt auf seine beruhigende Wirkung. Damit verbunden sind Sicherheit und Geborgenheit, welche die Seele in positive Schwingungen versetzen und Lust auf Neues wecken. Grün gilt auch als Quelle der Kreativität und eignet sich daher hervorragend für die Gestaltung von Wohn- und Arbeitsbereichen. Braun als Raumfarbe gibt demselben einen natürlichen, rustikalen Charakter und strahlt Gemütlichkeit aus. Erdtöne wie Ocker, Siena und Umbra wärmen und dämpfen zugleich, sie wirken beruhigend und ausgleichend und können fast überall in der Wohnung eingesetzt werden. Rot ist die dynamischste und aggressivste Farbe. Sie regt psychisch und physisch an, fördert körperliche Arbeit und Bewegung, erhöht den Stoffwechsel, wirkt appetitanregend (genau wie Orange) – wer also unter Gewichtsproblemen leidet, sollte besser auf Rot in der Küche verzichten und lieber zu Blau oder Blaugrün greifen. Rote Räume werden als warm empfunden. Doch Vorsicht: Zu viel davon macht bei längerem Aufenthalt unruhig und gereizt.
Quelle: www.schoener-wohnen-farbe.de, www.farbenundleben.de, djd/pt.
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